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Was heist das: Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus?
Holzbauten nehmen eine herausragende Position im Warmeschutzein. Bei Niedrigenergie-, 3-Liter- und Passivhäusern sind in der Tat sehr haufig Gebäude in Holzbauweise gemeint.
Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, welche die Anforderungen der bis Anfang 2002 geltenden WSVO um 25–30% übertreffen.* Der jährliche Heizölverbrauch liegt damit im Mittel bei weniger als 7 l/qm Wohnfläche. Niedrigenergiehäuser im Sinne dieser Definition übertreffen das heute gültige Anforderungsniveau der EnEV immer noch um ca. 15%.
Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von weniger als 3 Litern pro Quadratmeter spricht man vom 3-Liter-Haus. Das 3-Liter-Haus ist keine bautechnische Utopie, sondern bereits häufig in Holzbauweise realisierte Wirklichkeit.
Passivhäuser sind hinsichtlich der Wärmedämmung, der Ausrichtung von Fensterflächen und der Reduktion der Lüftungswärmeverluste so optimiert, dass auf eine Heizung im üblichen Sinne verzichtet werden kann. Durch Sonneneinstrahlung, die optimierte Warmerückgewinnung aus der verbrauchten Wohnraumluft und durch die internen Wärmequellen, wie z. B. die Abwärme von Elektrogeräten, werden auch im Winter behagliche Innenraum-Temperaturen erreicht. Der hohe Anteil von Passivhäusern aus Holz belegt die Wärmeschutzleistungen des modernen Holzbaus.
*(Quelle: vgl. Feist, Das Niedrigenergiehaus, 1997, Seite 1)
aus: Info-Heft Natürlich HOLZ, Vorteilhaftes Bauen
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